Sonntag, 30. Oktober 2016

Ein Tag in Cusco


Direkt nach unserem Aufenthalt im Amazonas Gebiet ging es für 2 Tage nach Cusco bevor wir uns auf den Inka Trail wagten.
Cusco ist eine sehr schöne Stadt und ich empfand sie als ein Highlight auf unserer Tour. Die Höhe ist jedoch nicht zu unterschätzen. Das Angebot unseres Hotels, eine Sauerstoffflasche zu bekommen, habe ich dankend angenommen. Gerade am ersten Tag haben wir nichts weiter gemacht und haben uns nur ausgeruht.
Sauerstoffgerät vom Hotel
Wer kann, sollte sich Tabletten gegen Höhenkrankheit einstecken. Alternativ gibt es in Cusco direkt in jedem Laden Coca-Blätter in jeglicher Form (Pur, als Gummibären, Getränke). Gerade die Coca-Blätter helfen auch gegen die Höhe.
Das Stadtzentrum, die Plaza de Armas, ist wenige Gehminuten von unserem Hotel entfernt gewesen. Es sei jedoch gesagt, dass wir einige Stufen absteigen mussten um dorthin zu gelangen. Beim Rückweg muss man diese auch wieder hochgehen, oder man nimmt alternativ ein Taxi. Insgesamt sind die Taxen in Peru relativ preiswert.
Plaza de Armas von Cusco
An der Plaza de Armas gibt es sehr viele Läden und Restaurants. Sogar ein McDonald's gibt es mittlerweile dort. Wer noch Wanderausrüstung braucht, wird auch hier fündig. Bankautomaten und Supermärkte sind auch direkt an der Plaza.
Da wir, bedingt durch die Höhe, nicht so großen Hunger hatten, sind wir der Empfehlung von unserem Hotel gefolgt und haben im Lino gespeist. Dort gibt es neben typischem peruanischem Essen auch Sushi und frischen Eistee. Für den kleinen Hunger also perfekt, auch wenn man Sushi nicht gerade mit Peru in Verbindung bringt. Dennoch war das Sushi wirklich sehr sehr lecker und der Blick auf die Plaza zeigte auch deutlich, wieso dieses Restaurant eine Empfehlung wert war und abends ausgebucht ist.
Sushi im Lino in Cusco
Nach einer Stärkung ging es per Fuß ein wenig durch Cusco. Wir landeten im heimischen Einkaufszentrum "San Pedro", welcher auf jeden Fall ein Besuch wert ist. Dort gibt es wenig Touristen (bzw. als wir da waren, waren kaum Gringos anwesend) und auch viel lokales Essen an Essensständen. Bedingt durch die Höhe und der damit verbundenen Höhenkrankheit, haben wir uns aber dagegen entschlossen auf dem Markt einzukaufen. Immerhin konnte man viel frische Ware begutachten.
Einkaufshalle San Pedro in Cusco
Abends wurde es dann etwas kühler und ein Sturm zog auf. Wohl nicht so ungewöhnlich. Der Ausblick von unserem Hotel auf Cusco bei Nacht war traumhaft schön. Leider war es schwer ein sehr gutes Foto aufzunehmen, da Regen, Dunkelheit und lediglich eine Canon SX260 mit einem nicht versierten Nutzer für Nachtaufnahmen nicht das Optimum sind.
Cusco bei Nacht
Der nächste Eintrag wird nochmal die Plaza de Armas aus dem Jahr 1995 im Vergleich zu 2016 zeigen. Es gibt immerhin ein paar Fotos, die zeigen, dass sich wenig verändert hat.